Auf eine Zigarette mit Amira

Während wir diesen Artikel schreiben sollen, sind Amira und ich beide immer noch nicht im System eingeloggt. Irgendwas funktioniert für uns noch nicht so richtig. Das macht aber nichts. Während die anderen im klimatisierten Konferenzraum an ihren Laptops sitzen, rauchen wir draußen erstmal eine Zigarette und unterhalten und über unsere Eltern, Kairo – da wohnt sie nämlich – und über Israel. Über ihre Position zu Israel hat sie kürzlich auch mal zwei Artikel ihrem Blog geschrieben – die dann einprasselnden Kommentare waren kein Spaß, sagt sie.

Normalerweise bloggt Amira, 29 Jahre, über Frauenthemen, Sex – “nicht so sehr über Politik”, wie sie sagt. Sie hat auch nicht so viel Lust, von einer Kamera gefilmt zu werden, kennt den Typen aber, der da hinter der Kamera ist “Ich hab ihn vor ungefähr einem Monat mal getroffen,” sagt sie, lacht, und dreht sich wieder weg. Anders als viele andere bei der Konferenz ist Amira keine Bloggerin oder Journalistin, sondern Künstlerin – sie macht was ganz un-immaterielles, nämlich abstrakte Malerei.

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